LASEK

In der modernen Augenheilkunde beschränkt sich die LASEK heute meist auf Eingriffe bei dünnen Hornhäuten sowie auf therapeutische Eingriffe (Korrektur von Narben oder krankheitsbedingter Veränderungen der Hornhaut).

Behandlungsmethode

Das Hornhautepithel wird mit einer alkoholischen Lösung gelöst und zur Seite präpariert. Mit dem Excimer-Laser werden danach die obersten Schichten der Hornhaut, entsprechend der jeweiligen Fehlsichtigkeit, abgeschliffen. Nach dem Laservorgang wird die Hornhaut mit einer therapeutischen Kontaktlinse abgedeckt. Dieser Eingriff wird in örtlicher Betäubung mittels Augentropfen durchgeführt und ist daher schmerzfrei. Durch das relativ langsame Nachwachsen des Epithels treten jedoch in den ersten Tagen Schmerzen wie Brennen oder ein unangenehmes Fremdkörpergefühl auf. Es kann auch zu Schwellungen der Augenlider und vermehrtem Tränenfluss kommen. Mit Schmerzmitteln kann man dem Brennen sehr gut entgegenwirken. Diese Folgeerscheinungen sind ungefährlich und klingen mit der Zeit völlig ab.