Die Lidstraffung

Sie sehen müde aus,
dabei fühlen Sie sich fit?

Die typischen Probleme
Die wahrgenommene Alterung des Gesichtes beginnt zuerst an den Augenlidern. Die Lidhaut ist nicht nur äußerst dünn und hauchzart, sie ist zudem oft sehr trocken.

Umwelteinflüsse, Sonne und Nikotin hinterlassen leicht ihre Spuren. Es kommt nicht nur zur Ausdünnung und Faltenbildung der Ober- und Unterlidhaut, sondern auch zum Nachlassen der Bindegewebsspannung und zur Erschlaffung des Augenringmuskels, was Fettgewebe von innen nach vorne durchtreten lässt (z.B. Vorwölbung an Oberlidern–bekannt als Schlupflid , Tränensäcke an Unterlidern).

Was kann eine Lidstraffung ändern ?
Durch eine Lidstraffung können überschüssige Haut und Fettpölsterchen im Bereich der Augenpartie entfernt werden. Es entsteht ein insgesamt jüngerer, frischerer Gesamteindruck.

Die läuft die Operation ab?
Die Lidstraffung wird ambulant durchgeführt.

Die Operation wird in örtlicher Betäubung im Beisein eines Anästhesisten durchgeführt. Durch ein Beruhigungsmittel, eine Injektion, werden Sie in eine Art Dämmerschlaf versetzt. Sie sind somit wach, aber entspannt und schmerzunempfindlich. Der Eingriff dauert ca. 45 Minuten für beide Augen.

Operation mit CO2 Lasertechnik

Lidstraffungen werden heute mittels der modernen schonenden CO2-Lasertechnik durchgeführt. Hierbei wird nach symmetrischer Anzeichnung des überschüssigen Hautareals an den Oberlidern mittels eines ultragepulsten CO2-Laserstrahls die Haut ca. 0,5 bis 1 mm tief eingeschnitten und entfernt. Die darunter liegende dünne Bindegewebsschicht wird mit dem Laserstrahl eröffnet und die vergrößerten, sich vorwölbenden Fettgewebspölsterchen unblutig entfernt. Abschließend werden die Schnittränder der Oberlidhaut mit einer kosmetischen Naht verschlossen. Der Faden wird nach 12 Tagen entfernt. Die entstehende Narbe ist zunächst noch leicht rötlich und strichförmig. In der Regel ist sie nach einigen Monaten nicht mehr sichtbar.

Kann eine Lidstraffung wiederholt werden?
Eine zweite Lidstraffung ist nach einigen Jahren, falls der Effekt der ersten Operation nachgelassen hat, in der Regel möglich, aber häufig nicht mehr erforderlich. Wenn Sie eine Korrektur einer erst kürzlich erfolgten Operation wünschen, ist es jedoch meistens sinnvoll, den Endeffekt der Erstoperation abzuwarten (etwa sechs Monate), bevor eine Korrekturoperation durchgeführt wird.

Welche Risiken bringt eine Lidstraffung mit sich?
Im Allgemeinen sind operative Eingriffe an den Augenlidern mit einem besonders niedrigen Risiko behaftet. Bei einem operativen Eingriff sind jedoch Komplikationen nicht völlig auszuschließen und im Einzelfall nicht vorhersehbar. So sind zum Beispiel das Ausmaß und die Dauer von Schwellungen und Blutergüssen, die nach jeder Operation zu erwarten sind, sehr individuell ausgeprägt. Sehr selten sind Infektionen des Wundgebietes, die bei geeigneter Behandlung das Ergebnis aber nicht unbedingt verschlechtern müssen. Ebenso selten sind Wundheilstörungen an den Lidern, wobei hier meist Faktoren eine Rolle spielen, die im Gespräch vor der Operation ausführlich behandelt werden (z.B. verzögerte Heilung bei Diabetes, Blutgerinnungsstörungen usw.). Bei Auswahl eines guten Operateurs und gewissenhafte Befolgung seiner postoperativen Vorschriften kann das gewünschte Ziel in der Regel komplikationslos und mit gutem Erfolg erreicht werden. 

Die Kostenfrage
Eine Lidstraffung ist eine klassische Operation des äußeren Erscheinungsbildes. Leider werden in der Regel diese Operationen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr getragen. Für Sie als Patient fallen somit die Kosten für die Operation plus die Kosten der Anästhesie an.

Augenklinik
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