Anti-Aging-Therapie im Augenzentrum Mühldorf

Die Fachärzte im Augenzentrum Mühldorf setzen einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die sanfte Hautverjüngung des Gesichts speziell im Bereich der Augen. Neueste Methoden kombiniert mit dem Fachwissen der Ärzte verhelfen den Patienten zu einem jungen, frischeren Aussehen mit natürlicher Ausstrahlung durch eine sichtbare Hautverjüngung und Faltenreduzierung. Folgende Anti-Aging-Therapieverfahren werden im Augenzentrum Mühldorf angeboten:

Botoxbehandlung

Die seit vielen Jahren bewährte und auch bekannteste Methode zur Glättung von Mimikfalten in der oberen Gesichtshälfte ist die Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox). Ideal und schonend lassen sich damit Falten an der Stirn, sogenannte Zornesfalten (zwischen den Augenbrauen) und Krähenfüße (Lachfältchen am seitlichen Augenrand) behandeln.

Behandlungsmethode
Über eine extrem dünne Nadel wird in kleinen Einheiten Botulinumtoxin in die Muskeln injiziert, die Fältchen verursachen. Der Wirkstoff hemmt die Reizweiterleitung vom Nerv auf die Muskulatur und entspannt somit Muskeln und Haut. Im Anschluss an die Behandlung wird der behandelte Gesichtsbereich für einige Minuten gekühlt. Danach kann der Patient sofort wieder zu seinem Alltag zurückkehren und beispielsweise MakeUp auftragen. Lediglich starke Sonnenstrahlung sollte am Behandlungstag vermieden werden.
Der Glättungseffekt ist bereits nach wenigen Tagen sichtbar und hält in den meisten Fällen 4-6 Monate an. Ein Wiederauffrischen ist dann im Allgemeinen ohne Einschränkungen möglich. Außer einem leichten Pieksen ist für den Patienten die nur wenige Minuten dauernde Behandlung in der Regel kaum spürbar. Ein Oberflächenanästhetikum und eine Kälteapplikation verringert zudem das Schmerzempfinden.

Falten und Filler

Für alle nichtmimischen Falten, wie z.B. Nasolabialfalten (Falten zwischen Nase und Mundwinkel) oder beispielsweise Narben, werden sogenannte Filler eingesetzt. Diese werden unter die zu behandelnde Falte gegeben, um sie von unten aufzupolstern und damit zu mildern oder aufzuheben. Die Füllmaterialien zur Unterspritzung unterscheiden sich in zwei Kategorien: abbaubaren und dauerhaften Substanzen. Ein wichtiges Augenmerk bei der Auswahl der Substanzen ist für die Ärzte im Augenzentrum Mühldorf dabei die Verträglichkeit. Da alle Substanzen unter die Haut eingebracht werden, müssen sie sehr gut verträglich sein und dürfen keine Allergien verursachen. Sie dürfen für den Organismus nicht als Fremdkörper erkennbar sein und sollen dauerhaft ein sichtbares Ergebnis liefern.

Behandlungsmethode
Im Augenzentrum Mühldorf werden deshalb vorwiegend abbaubare Filler eingesetzt, die chemisch identisch sind mit den körpereigenen Materialien und so vom Organismus des Patienten abgebaut, bzw. verstoffwechselt werden können. Somit sind keine Allergien zu erwarten. Zu diesen Substanzen gehören z.B. Hyaluronsäure, Kollagen oder Calcium-Hydroxylapatit. Je nach Tiefe der Falten, verwendeter Substanz und Menge der Injektion hält der Glättungseffekt 6 bis 24 Monate an.
Das am häufigsten verwendete Füllmaterial ist die Hyaluronsäure. Sie ist ein natürlicher Bestandteil in jedem menschlichen Organismus im Bindegewebe der Haut und verantwortlich für den Alterungsprozess. Denn im Laufe des Alterungsprozesses geht Hyaluronsäure verloren und führt so zum Volumenverlust der Haut. Die Hyaluronsäure ist zudem für die Wasserbindung in der Haut verantwortlich. Bei Reduzierung der körpereigenen Hyaluronsäure sind Falten und Elastizitätsverlust die Konsequenzen. Für die Unterspritzung wird chemische Hyaluronsäure verwendet, die hochgereinigt im Labor hergestellt wird. Je nach Intensität der Verbindung gibt es Substanzen mit höherer Dichte für ausgeprägtere Falten und geringerer Dichte für feinere Falten. Die Wirkung ist sofort nach der Behandlung sichtbar, wird aber in den folgenden Tagen und Wochen noch ausgeprägter und ebenmäßiger.
Calcium-Hydroxylapatit wird zur Behandlung mitteltiefer und tiefer Falten eingesetzt und bewirkt die Neubildung körpereigener Bindegewebssubstanz. Dies hat in den meisten Fällen einen sehr langanhaltenden Glättungseffekt zur Folge.

Besonders schonend kann in der Regel ein neuartiges Verfahren zur Unterspritzung der Substanzen angewendet werden. Hierbei wird nur einmal mit einer spitzen Nadel ein kleiner Zugang gemacht und dann das Fillermaterial mit einer speziell hergestellten Injektionskanüle „eingefüllt“ und optimal verteilt. Dieses Verfahren ist besonders schmerzarm für den Patienten und es entstehen nur in sehr seltenen Fällen kleinere Hämatome.

Carboxytherapie

Die Carboxytherapie ist ein seit 80 Jahren bekanntes Therapieverfahren. Neben der Faltenbehandlung, kann es auch zur Milderung von Augenschatten, Dehnungsstreifen, Krähenfüßen und in vielen weiteren Bereichen angewendet werden.

Behandlungsmethode
Das Prinzip ist eine naturheilkundliche Reiztherapie, bei der medizinisches Kohlendioxid unter die Haut insuffliert wird zur Förderung der Durchblutung und des Stoffwechsels.

Der Stoffwechsel der Zellen wird durch das Kohlendioxid angeregt und der Gewebe-pH- Wert in den basischen Bereich zurück gebracht. Somit wird zeitgleich die Übersäuerung des Gewebes beseitigt. Das begünstigt den Stoffwechsel der bindegewebsbildenden Zellen, der im basischen Bereich optimal funktionieren kann. Das Bindegewebe kann sich regenerieren und neu bilden.

Die Behandlung ist in der Regel für den Patienten schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen, da das verwendete medizinische Kohlendioxid chemisch identisch mit dem körpereigenen ist. Kleine Hämatome, die sich in der gut durchbluteten Haut schnell abbauen, können eine Begleitreaktion einer Behandlung sein. Die Behandlung schränkt den Patienten in keiner Form ein und kann auch immer Sommer durchgeführt werden.

Erste Behandlungseffekte im Gesicht sind bereits nach 1-2 Behandlungen sichtbar. Für bleibende Resultate sind im Gesicht 4-6 Sitzungen (im Abstand von 2-4 Wochen) sowie jährliche Auffrischungen empfehlenswert.